3 Lebensmittel, die Depressionen fördern können

Das, was du isst, kann direkt deinen Kopf beeinflussen. Hiervon solltest du weniger essen.


Tanja-Salkowski_Kopftopf_Depression

Die Ernährung ist wirklich eine heilende Medizin. Menschen essen Lebensmittel, damit sie am Leben bleiben. All deine Energie, der Aufbau deiner Knochen, deine Gehirnfunktionen, deine Muskel, die Reparatur deiner Körperzellen – all das hast du nur den Nährstoffen zu verdanken, die zum Essen zur Verfügung stehen. Ist das nicht großartig? Ob Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine, Fette, Spurenelemente oder Mineralstoffe. Diese Elemente spielen eine große Rolle und halten dich auf Zack.


Es gibt ganz viele Superheroes im Supermarkt zu kaufen, aber es gibt auch die "Bad Boys", die Lebensmittel, die dich zu Boden reißen und dich niederschmettern, dir Müdigkeit verleihen, dir Stress reindrücken oder dir sogar eine Depression vorbei schicken wollen. Also, Obacht!


Aktuelle Studien belegen, dass einige Lebensmittel Depressionen fördern können

Hier 3 Lebensmittel, die mit dir nichts Gutes vorhaben und die du eher selten zu dir nehmen solltest:


1. (bestimmte) Milchprodukte

Insbesondere die pure Milch, die man im Supermarkt erhält. Wusstest du, dass etwa 75 % der erwachsenen Weltbevölkerung eine Laktoseintoleranz hat? Kein Wunder, denn pure Milch wurde von der Natur erfunden, damit Babys wachsen können – ob menschliche oder tierische. Erwachsene brauchen keine Milch, um zu wachsen. Stattdessen fördert Milch das Wachstum von Krebszellen (wissenschaftlich fundierte Studien zeigen dies) und anderen Entzündungen, die wiederum zu psychischen Erkrankungen führen können. Es gibt gesündere Alternativen, wie z.B. Hafer- oder Mandelmilch. Fermentierte Milchprodukte, wie Joghurt und Käse, sind dagegen sehr gut für dein Oberstübchen. Sie bringen den Darm in Schwung, der wiederum für eine gesunde Psyche von großer Bedeutung ist.


2. Weißmehl

Ok, jetzt wird es vielleicht schmerzhaft: Weißbrot, Brötchen, Croissant, Brezel, Kuchen, Torten und Baguettes gehören leider zu den "Bad Guys". Weizen ist leider heutzutage kein Weizen mehr. Die Zusammensetzung wurde verändert, um größere Erträge zu erwirtschaften. Viele Menschen vertragen diesen neuen Mischmasch nicht mehr und zeigen dies in Form einer Glutenunverträglichkeit. Nur eine gesunde Darmwand fördert auch das Wohlbefinden im Kopf, denn Darm und Hirn sind die besten Kumpels. Und weizenhaltiges bringt leider die Darmflora echt an ihre Grenzen. Aber auch hier gibt es gesunde Alternativen, wie z.B. Vollkornmehl, Mandelmehl oder Dinkelmehl. Aufgepasst: Wo Vollkorn draufsteht ist nicht immer Vollkorn drin. Achte beim Kauf auf die Zusammensetzung oder frage deinen Bäcker des Vertrauens.


3. Zucker

Unser Gehirn reagiert auf eine Überdosis Zucker, fast wie auf eine Vergiftung. Diese Überdosis haben wir schnell intus, wenn wir zur Schokoladentafel oder zur Cola greifen. Aktive Gehirnzellen erschöpfen unter massiver Zuckerzufuhr. Es entstehen wiedermal Entzündungen im Körper – folglich können dadurch Depression und andere Erkrankungen hervorgebracht werden. Auch hier gilt es achtsam auf Inhaltsstoffe zu schauen, denn fast überall versteckt sich der Zucker. Sogar in Wurstwaren, Tütensuppen, Fruchtjoghurts, Brot, TK-Pizzen und Ketchup. Er wird oftmals als "Geschmacksverstärker" verwendet. Natürlich sollst du nicht ganz auf Süßkram verzichten (wer will das schon?). Ab und zu mal ein Stück Torte oder eine eiskalte Cola im Sommer ist doch was Tolles und vollkommen legitim! Falls du aber öfters eine Heißhungerattacke auf Süßes bekommen solltest, habe ich hier ein paar Tipps:

  1. bevor du willenlos und vor lauter Gelüste ausrastest, trinke erstmal 1-2 große Gläser Wasser und warte ein paar Minuten

  2. wenn dein Heißhunger auf Süßes noch nicht vorbei ist, versuche es mal mit etwas Obst

  3. falls du immer noch nach einem süßen Genuss hechelst und wirklich nicht auf Schokolade verzichten kannst, lutsche mit gutem Gewissen an einem Stück Schokolade mit hohem Kakao-Anteil (ab 70 %). Schokolade mit viel Kakao ist sogar besonders gut fürs Gehirn!

Du wirst sehen, dass sich deine "Sucht" nach Zucker langsam verringert, wenn du ein paar Tricks anwendest. Dein Körper wird wacher, ebenso deine Seele.